Soll ich meine Passwörter aufschreiben?

Passwörter sind heutzutage allgegenwärtig: Wir benötigen sie für das Online-Banking, für E-Mails, Einkäufe im Internet oder für soziale Netzwerke. Deshalb fragen sich viele Menschen: Soll ich meine Passwörter aufschreiben oder lieber im Kopf behalten?

Das Problem mit vielen Passwörtern

Ein einziges Passwort reicht längst nicht mehr. Für jedes Konto sollte man ein anderes Kennwort benutzen. Das ist sicherer – aber auch schwer zu merken. Besonders, wenn die Passwörter kompliziert sind.

Aufschreiben – ja, aber richtig

Es ist in Ordnung, Passwörter aufzuschreiben, solange man ein paar Regeln beachtet:

Ordnung halten

Notieren Sie dazu, wofür das Passwort gedacht ist (z. B. „E-Mail“ oder „Online-Banking“). So behalten Sie den Überblick.

Nicht am Computer kleben

Zettel mit Passwörtern gehören nicht an den Bildschirm oder unter die Tastatur. Dort könnten Besucher oder Handwerker sie leicht sehen.

Sicher aufbewahren

Schreiben Sie Ihre Passwörter in ein kleines Heft oder auf Kärtchen und bewahren Sie diese an einem sicheren festen Platz auf – zum Beispiel in einer verschlossenen Schublade oder einem Schrank.

Digitale Alternativen

Wer lieber keine Zettel benutzen möchte, kann sogenannte Passwort-Manager auf dem Computer oder Smartphone nutzen. Diese Programme speichern alle Passwörter sicher verschlüsselt. Man muss sich dann nur noch ein einziges „Haupt-Passwort“ merken. Für viele Senioren ist das eine praktische Lösung – vorausgesetzt, man fühlt sich im Umgang mit Technik wohl.

Ja, Sie dürfen Ihre Passwörter aufschreiben – wichtig ist nur, sie gut zu schützen.
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Hinweis

Das Wichtigste ist, dass Ihre Passwörter sicher sind und Sie selbst den Überblick behalten. Was ein sicheres Passwort ist, erfahren Sie hier.

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